nach 'the hate u give' - zwei buchempfehlungen

29 Oktober 2017

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The Hate U Give hat mich sehr mitgenommen. Nicht nur die Handlung hat mich mitgerissen, auch die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen - länger habe ich kein Jugendbuch mehr gelesen, und habe hier einerseits ein sehr komplexes gefunden, thematisch gesehen, aber auch ein unglaublich einfaches, weil es mich sofort einnahm. Jetzt ist danach, und ich möchte nicht gleich wieder zu Belletristik greifen. Deswegen habe ich nach anderen Büchern gesucht und zwei gefunden, die ich euch ebenfalls sehr ans Herz legen möchte.



Tupac Shakur, euch allen bestimmt sehr bekannt, war wohl eine riesige Inspiration für die Autorin Angie Thomas. Der Rapper mit Hintergrund in der Black-Panther-Bewegung hat die Problematik in Rap-Songs verpackt und einige Statements gesetzt, so hat er 'THUG LIFE' auch eine Bedeutung gegeben: The Hate U Give Little Infants Fucks Everybody, was offensichtlich auch für 'The Hate U Give' eine ganz zentrale Bedeutung hat.
Neben Liedtexten hat er auch Gedichte geschrieben, die in einem Band versammelt wurden und mit Worten seiner Mutter eingeleitet werden - The Rose That Grew From Concrete

Here now, are Tupac Shakur's most honest and intimate thoughts conveyed through the pure art of poetry - a mirror into his enigmatic life and its many contradictions.
Written in his own hand at the age of nineteen, they embrace his spirit, his energy and his ultimate message of hope.

Wenn man sich mehr für den Black-Lives-Matter-Kampf selbst interessiert, dem kann ich I Am Not Your Negro sehr empfehlen. Es basiert natürlich auf dem gleichnamigen Dokumentarfilm von Raoul Peck, welcher wiederum auf den Schriften James Baldwins basiert. Mit einer einzigartigen Form, unterschiedlichen Textstücken und einigen Fotos ist das Buch eine wichtige und wundervolle Zusammenstellung eines Kampes wie eines Lebens.

To compose his stunning documentary film 'I Am Not Your Negro', acclaimed filmmaker Raoul Peck mined James Baldwin's published and unpublished ouevre, selecting passages from his books, essays, letters, notes and interviews that are every bit as incisive and pertinent now as they have ever been. Weaving These Texts together, Peck brilliantly imagines the book that Baldwin never wrote. In his final years, Baldwin had envisioned a book about his three assassinated friends: Medgar Evers, Malcolm X, and Martin Luther King, Jr. His deeply personal notes for the Project have never been published before. Peck's film uses them to jump through time, juxtaposing Baldwin's private words with his public Statements, in a blazing examination of the tragic history of race in America.


Mir ist natürlich bewusst, dass beide Bücher auf Englisch verfasst sind, dennoch sind sie gute Anhaltspunkte und teilweise auch sehr gut zu verstehen. Ich denke, dass sie wichtige Werke sind, um die Thematik zu vertiefen, für uns alle, die sich ihr noch nicht ganz so bewusst sind, oder sich noch nicht allzu sehr damit auskennen. Deswegen bestellt die beiden doch bei der kleinen, unabhängigen Buchhandlung um die Ecke und erzählt mir, wie ihr sie fandet.

1 Kommentar
  1. Ich habe zu dem Dokumentarfilm ueber James Baldwin ganz viele gute Meinungen gehoert und ihn auf meine Liste gesetzt, wusste aber gar nicht dass es dazu auch ein Buch gibt. Kennst du den Film? Ich werde auf jeden Fall auch das Buch im Kopf behalten.

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