maybe someday | livresque amitié

07 Dezember 2016

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Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.





Mara: Nun ist einige Zeit vergangen, seit ich das Buch gelesen und meinen Kommentar dazu geschrieben habe. Wie befürchtet ist bei mir wieder ziemlich viel von der Story vergessen. Hoovers Bücher kommen bei mir meist zur richtigen Zeit, dass ich sie geniessen und schnell durchlesen kann, aber viel bleibt nicht. Es ist ein schnelles und damit bestimmt kein hochliterarisches Vergnügen, aber wenn man es mag, kann man sich gut darauf einlassen. Das beweist auch unser kleines Experiment - ich besitze das Buch auf Englisch, Anaïs auf Deutsch, wir haben beide eine Hälfte in der einen und den Rest dann in der anderen Sprache gelesen. Ihr einfacher, schlichter Schreibstil ist in beiden Sprachen fliessend und ihre Worte können gut adaptiert werden - den Unterschied bemerkt man kaum mehr. Dennoch braucht man immer wieder mal etwas in diese Richtung, und in schnulzigen Liebesdramas findet Colleen Hoover immer die richtigen Töne - allerdings würde ich andere Bücher der Autorin 'Maybe Someday' bevorziehen. Aber schaut selbst, ob euch die Autorin und ihre Bücher ansprechen und erfahrt dann, wie ihr das Gelesene mögt.

Anaïs: Colleen Hoover habe ich lange als eine meiner Lieblingsautorinnen bezeichnet - da mich die Bücher einfach unglaublich fasziniert haben und mir die Geschichten so nah gingen. Heute tue ich das nicht mehr, da mir der Inhalt ihrer Bücher schlicht und einfach nicht mehr genügt, um sie als meine Lieblingsautorin zu bezeichnen. Das letzte Buch, das ich von Hoover gelesen habe, war 'Love and Confess', was mir gar nicht gut gefiel. 'Maybe Someday' hat mich allerdings erneut überzeugen können. Ich denke allerdings nicht, dass dies daran liegt, dass dieses Buch ein literarisches Meisterwerk ist, sondern vor allem meine Stimmung während des Lesen hat dazu beigetragen. Es war seit längerem wieder das erste Buch, zu dem ich gerne gegriffen habe und das ich  ganz schnell durch hatte. Wie Mara schon meinte - kein Renner, mit keinem speziellem Inhalt. Ich finde aber doch, dass Colleen Hoover die Fähigkeit hat, immer wieder eine gute Mischung zwischen der Liebe und den anderen Dingen des Lebens zu finden und diese zu schildern. Extrem kitschig, aber früher oder später, wird wohl jede_r einmal in eine ähnliche Situation geraten, wie sie diese beschreibt. Ich bewundere jeden Schriftsteller und jede Schriftstellerin, der/die es schafft, so viel Gefühl zu erzeugen, dass man es beinahe spüren kann. Hier ging es mir auch ein bisschen so. Beim Lesen muss man sich allerdings darauf einlassen, wie Mara bereits sagte, ansonsten, ist die ganze Geschichte nur unbedeutender Kitsch, und das konnte ich.


Kommentare
  1. Ich mag Colleen Hoover total, bezeichne sie als Lieblingsautorin und sie ist sogar die Autorin, von der ich die meisten Bücher im Regal stehen habe - also wirklich gekaufte Exemplare. Aber das, was Mara jetzt angesprochen hat trifft total auf mich zu :D
    "Hoovers Bücher kommen bei mir meist zur richtigen Zeit, dass ich sie geniessen und schnell durchlesen kann, aber viel bleibt nicht"
    Jup, geht mir genauso.
    Aber ich mag ihren Schreibstil - habe auch schon englische und deutsche Bücher gelesen, die Übersetzungen sind wirklich toll immer. Und ich mag die Dramatik und den Kitsch, schade dass das euch beiden nicht mehr sonderlich zusagt :/

    Liebst, Lara.

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    1. Liebe Lara, das ist doch schön, Hauptsache, wir mögen, was wir lesen! Natürlich ist es toll, wenn noch lange Gedanken zum Gelesenen durch den Kopf schweben, aber das muss ja auch nicht immer sein :)
      Das stimmt, ihr Schreibstil ist wirklich sehr angenehm zum Lesen, egal, ob es nun das Original oder eine Übersetzung ist. Manchmal ein bisschen Kitsch tut ja gut - und früher mochten wir Hoover auch noch viel lieber! :)

      Herzlich,
      Mara

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